Flugzieldarstellung

Der Bereich Flugzieldarstellung ist seit jeher das Herzstück der GFD. Mit individuellen, realistischen Trainingslösungen für Heer, Marine und Luftwaffe ist die GFD ein höchst erfahrener und kompetenter Partner für die bestmögliche Ausbildung von Soldaten.

Mit den GFD-Learjets vom Typ 35A und 36A ausgerüstet mit modernster, hochspezialisierter Technik werden realistische Szenarien für gezieltes, effektives Training für sämtliche Teilstreitkräfte angeboten. Die Trainingsbereiche umfassen unter anderem: Electronic Warfare (EW), Joint Terminal Attack Controller (JTAC) / Close Air Support (CAS), Ground-controlled Interception (GCI), Intelligence, Surveillance and Reconnaissance (ISR) sowie Ground Based Air Defence (GBAD) / Surface Based Air Defence (SBAD).

Im Rahmen der Jägerleitausbildung oder zur Unterstützung von Flugabwehrübungen simulieren GFD-Flugzeuge Flugziele verschiedenen Typs. Dazu sind unsere Flugzeuge mit FPR (Flight Profile Recorder), Air-to-Air Tacan und zwei UHF Funkgeräten ausgestattet.




Im Bereich der Flugzieldarstellung mit Schleppkörpern beinhaltet das Aufgabenspektrum das Training der land- und seegestützten Flugabwehr mit Rohrwaffen sowie Lenkflugkörpern. Die unter den Tragflächen befestigten Winden können die verschiedenen Ziele bis auf eine Länge von 6,5 km auslassen und nach Einsatzende wieder einholen.




Ein weiterer Einsatzschwerpunkt ist das Live-EK-Training (Elektronische Kampfführung). Bei den als "JamKite-Mission" bezeichneten Einsätzen tragen die GFD-Learjets Täusch- und Störsender unter den Tragflächen. Mit diesen Sendern werden zu Trainingszwecken Täusch- und Störtechniken gegen die Radar- und Kommunikationsanlagen der unterschiedlichsten Waffensysteme durchgeführt.




Für die Ausbildung von JTACs (Joint Terminal Attack Controller) kann der Learjet einen Laser Designator Pod (LDP) vom Typ RAFAEL Litening tragen. Mit dem integrierten Video Downlink System können Full-Motion-Videos an die Bodentruppen übertragen werden. Weiterhin können die Learjets der GFD neben dem konventionellen Sprechfunkverfahren auch das sogenannte DACAS (Digitally Aided Close Air Support)-Verfahren einsetzen und somit ein hochwertiges Training anbieten.